Diözesanverband
Paderborn

05.06.2020: Stellungnahme des Vorstandes

Offener Brief Bremer PastorInnen zur beabsichtigten Einführung von Drohnen als Offensivwaffentechnik bei der Bundeswehr

Der Vorstand des pax christi-Diözesanverbandes Paderborn unterstützt die Initiative Solidarisierung mit dem offenen Brief von 90 Bremer PastorInnen


Der Vorstand des pax christi-Diözesanverbandes Paderborn unterstützt die Initiative Solidarisierung mit dem offenen Brief von 90 Bremer Pastor*innen


Durch die Dortmunder Mitglieder der Katholischen Friedensbewegung pax christi erhielten wir Kenntnis von den Initiativen der 90 Bremer Pastoren und Pastorinnen. Ausdrücklich unterstützt der Diözesanvorstand dieses Anliegen und solidarisiert sich mit der Bremer Initiative. Der langjährige Geistliche Beirat der pax christi Friedensbewegung Günther Keine, emeritierter katholischer Pfarrer aus Dortmund, beschreibt sein Anliegen mit den Worten: "Gerade in diesen Tagen des Mai vertreten Politiker der Regierungskoalition die Meinung, bewaffnete Drohnen seien zum Schutz der eigenen Soldaten notwendig. Als Christen können wir nur sagen: Der Zweck heiligt nicht die Mittel!"


Einmütig mit der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinigte Kriegsdienstgegner DFG-VK fordert auch der pax christi-Diözesanvorstand Paderborn die Bundestagsfraktionen dazu auf,

  1. alle Pläne, Drohnen für die Bundeswehr zu bewaffnen, bis nach der Beendigung der Coronavirus-Krise zu stornieren, um die "breite gesellschaftliche Debatte" zu ermöglichen; und
  2. konkrete Vorstellungen zu veröffentlichen, wie diese "breite gesellschaftliche Debatte vor einer parlamentarischen Entscheidung über die Bewaffnung von Drohnen für die Bundeswehr gestaltet werden kann.
Zum Download geben wir das aktuelle Anschreiben der Bremer Pastor*innen als auch die ursprüngliche Erklärung aus dem Jahr 2013 wieder.

Der Vorstand des pax christi-Diözesanverbandes Paderborn

Mai 2020

 

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Gedruckt am Mi, 12.08.2020 | 17:42:54 Uhr, aus http://www.paderborn.paxchristi.de
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